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Ängste, Probleme, Blockaden

Ich hatte eingangs zu meinen Ausführungen über Sex behauptet, dass sich anhand von Sex etwas lernen lässt, das dann auf andere Lebensbereiche übertragen werden kann:

die Energie innerlich wahrnehmen, die alles durchfließt und ihr zu folgen, anstatt Spontanität durch künstliche, rationale Abläufe zu überlagern.

Diese Analogie "Sex ist im Kleinen, was das ganze Leben im Großen ist" geht aber noch viel weiter:

Genau wie im übrigen Leben begegnen wir beim Sex Ängsten und Problemen, die sich so weit auswachsen können, bis gar nichts mehr läuft.

Mit Ängsten und Problemen ist es so:

Sie wachsen, wenn man mit seinem Verhalten darauf reagiert.

Das bedeutet, das Problem verstärkt sich immer weiter.

Bei einer Angst wächst die Wahrscheinlichkeit, dass das Befürchtete auch tatsächlich eintritt.

Die Lösung ist aufzuhören, mit dem Verhalten darauf zu reagieren.

Das bedeutet, sich so zu verhalten, als gäbe es das Problem oder die Angst gar nicht.

Das ist nicht so einfach, weil man nun auf emotionaler Ebene dem Problem oder der Angst verstärkt begegnet. Den Gefühlen die das hervorruft, gilt es sich zu öffnen.

Das erzeugt einen starken Widerspruch: Die Gefühle verlangen eine Reaktion.

Normalerweise würde man entweder die Gefühle unterdrücken oder etwas dagegen ...

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nächstes Kapitel: Frigide und impotent (Sex)
Stichworte:
Probleme
Analogie
Aktionismus
Blockaden