Das innere Kind

Nehmen wir aber mal an, ein Mensch entscheidet sich doch, sich den starken, positiven Gefühlen zu stellen, die bei der Begegnung mit einem potentiellen Partner auftreten können.

Es geschieht dann folgendes:

Es gibt eine Art "Energiesprung": Der persönliche Energiepegel eines Menschen steigt sprunghaft an.

Das grundlegende Problem unseres gegenwärtigen Lebens ist, dass Menschen ihre Träume nicht leben. Das macht ein Leben trist, langweilig und sinnlos. Diese Gefühle werden dann wiederum mit Suchtmitteln kompensiert und abgefedert.

In dieser Situation lebt ein Mensch nur mit einem Teil seiner Energie, was gleichbedeutend dazu ist, nur mit einem Teil seiner Persönlichkeit zu leben. Ein Teil der Seele nimmt am Leben nicht teil, weil dieser Teil die Misere nicht erträgt.

Begegnet ein Mensch nun einem möglichen Partner mit starkem Potential zu einer funktionierenden Beziehung, dann kommt jener deaktivierte Teil der Persönlichkeit plötzlich zum Vorschein - oder zumindest ein großer Teil davon. Die Lebensenergie steigt an und Aspekte unseres Seins sind plötzlich aktiv, die lange geschlummert haben.

Das bedeutet unter Umständen ein völlig verändertes inneres Erleben.

Man fühlt sich empfindsamer, verletzlicher, verspielter. Ängste kommen (wieder) hoch, von denen wir ganz vergessen hatten, dass es sie gibt. Das "innere Kind" kommt heraus.

Es ist besser, über diese Dinge Bescheid zu wissen, um richtig damit umgehen zu können.

nächstes Kapitel: Annahme der Schattenseiten (Beziehungsprobleme)
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